Samstag, 31. Januar 2009

NEU: HPZs Hypnose- und Erfolgs-Blog

Wer etwas von Internet-Marketing versteht, weiss, dass die Blogs bei Blogger.com bei den Suchmaschinen ein weniger hohes Ansehen geniessen als die Wordpress-Blogs. 

Dieses Blog wird daher "eingefroren". Das heisst, Ihr könnt Euch nach wie vor alle Artikel nach Herzenslust reinziehen. Aber ab sofort geht's hier weiter mit HPZs

Hypnose- und Erfolgs-Blog

Viel Spass!


Mittwoch, 28. Januar 2009

Video-Podcast "HPZ unterwegs" Route No. 10 - Mobbing!

Im zehnten "HPZ unterwegs" geht es um die These, dass Mobbing-Opfer mit dem Mobber in Resonanz stehen.

An meinem eigenen Beispiel erkläre ich, dass Hinschauen besser ist als Wegsehen oder Projizieren.

Achtung: Nichts für Leute, die sich gerne als Opfer sehen und das Tun den Tätern überlassen ;-)



Hörbuch zum Thema NLP

Holger Backwinkel, mit dem ich vor einiger Zeit den Power-Podcast Nr. 34 zum Thema Speed Reading aufgenommen habe, schickt mir sein neuestes Hörbuch. Es trägt den Titel NLP von A bis Z.

Meine Meinung dazu:
Es enthält die beste, ausführlichste und aufschlussreichste Erklärung, wie NLP entstanden ist. Allein dafür lohnt es sich, dieses Hörbuch anzuschaffen.

Der Rest des Hörbuchs beschränkt sich darauf, NLP-Begriffe in alphabetischer Reihenfolge zu erklären, eben von A bis Z. Das wird für einen NLP-Anfänger ein spanisches Dorf mit portugiesischem Einschlag sein; für NLP-Profis ist es eine hervorragende Zusammenfassung, die Ordnung ins Oberstübchen bringt.

Ich würde mir vom gleichen Autor ein ausführlicheres NLP-Hörbuch wünschen. Sein Stil unterscheidet sich in sehr angenehmer Weise von den chaotischen Texten, die sonst zum Thema NLP im Netz herum mulzern ;-) (kleiner Insider-Witz)


Montag, 26. Januar 2009

Video-Podcast "HPZ unterwegs" Route No. 9 ist online!


Im neunten "HPZ unterwegs" geht's um irrationale Entscheidungen, die wir Menschen immer wieder treffen. Hochinteressant für die Preisgestaltung in Kleinbetrieben!

Wer mehr über dieses spannende Thema erfahren möchte, kauft sich dieses Buch von Dan Ariely:

Mittwoch, 21. Januar 2009

Bitte einmal die Welt flicken - wenn's geht, kostenlos!

Eine Diplompsychologin, die bereits bei einem anderen Hypnose-Ausbilder Seminare besucht hatte und dann zu mir fand, äusserte sich kürzlich wie folgt:

Deine Seminare sind in Sachen Methodik und Didaktik unerreicht. Was mich aber besonders ansprach, war die Einsicht, dass man mit Therapie ja sogar Geld verdienen darf!
Diese Haltung trifft man bei Helfer-Berufen auf Schritt und Tritt: Man sollte möglichst 24 Stunden zur Verfügung stehen, und das wenn möglich auch noch kostenlos. Denn Helfendürfen ist doch schliesslich ein Privileg!

Ich traue mich mal folgende gewagte These zu äussern: Die chronische Überlastung von Ärzten und Pflegepersonal in unseren Spitälern liegt nicht an den äusseren Umständen, sondern am Helfersyndrom des Personals. Wenn Ärzte und Pflegepersonal ihr schlechtes Gewissen ablegen würden, was glaubt Ihr wohl, wie schnell die Politik reagieren müsste, um mehr Stellen zu schaffen?

Kommentare bitte nur von Menschen mit Helfer-Syndrom ;-)

Montag, 12. Januar 2009

Menschen bei Maischberger: Hypnose


Habt Ihr die Sendung letzte Woche gesehen? Ich geb's zu: Es gab auch schon schlechtere Hypnose-Sendungen. Immerhin sagte Dr. Gunther Schmidt endlich einmal, dass Hypnose seit Jahrzehnten ein anerkanntes und wohlerforschtes Psychotherapie-Verfahren ist. Nur bei den Journalisten scheint das noch nicht angekommen zu sein.
Was er mit seinem Kollegen Dr. Hirschhausen da vor laufender Kamera veranstaltete, war allerdings ein eher zweitklassiger Versuch, Hypno-Anästhesie zu produzieren. Und ich finde es auch fragwürdig, dass man überhaupt Hypnose im Fernsehen demonstriert; es hat selbst dann, wenn es sich um klinische Hypnose handelt, immer etwas Show-artiges, findet Ihr nicht auch?

Bei Youtube findet Ihr noch weitere Ausschnitte aus dieser Sendung. Unter anderem das Statement eines Schulmediziners, der den Kausal-Zusammenhang zwischen Geistheilung und spontaner Remission bezweifelt. Er findet, nur weil ab und zu nach geistiger Arbeit ein Mensch gesund werde, bedeute das nicht, dass da ein Zusammenhang bestehe.
Nur der Zusammenhang zwischen Chemotherapie und gelegentlicher Heilung, der ist unbestritten ;-)


Sonntag, 11. Januar 2009

In eigener Sache...

Wie die meisten von Euch wissen, habe ich während meiner Kalifornien-Zeit (1993 bis 1998) am American Institute of Hypnotherapy eine Ausbildung in Klinischer Hypnose absolviert. Die Ausbildung war spannend und lehrreich; ich habe mich in dieser Zeit mit allen möglichen Aspekten der Klinischen Hypnose beschäftigt und umfangreiche wissenschaftliche Papers abgeliefert, was man jederzeit überprüfen kann.

Die Mehrzahl meiner Studenten anerkennt mein umfangreiches Wissen und meine Erfahrung in der Hypnose-Praxis sowie mein pädagogisches Geschick und sind der Meinung, dass mein Ausbildungs-Programm in Klinischer Hypnose, Erfolgs-Psychologie und Internet-Marketing vieles von dem, was sonst auf dem Markt geboten wird, in den Schatten stellt.
Auch in der Fachwelt findet das, was ich in den letzten 11 Jahren mit viel Fleiss und Engagement aufgebaut habe, breite Anerkennung.

Dass meine damalige Ausbildung mit dem kalifornischen Practitioner-Titel "Doctor of Clinical Hypnotherapy" abgeschlossen wurde, war eine nette Zugabe, die für mich jedoch nicht so wichtig war, da ich mich nie über einen Titel, sondern immer über meine Leistung respektive Wirkung definiert habe.
Da ausländische Doktorgrade sowieso erst einmal grundsätzlich hinterfragt werden, habe ich auch von Anfang an immer klar deklariert, woher mein Titel kommt.

Heute bin ich der Meinung, dass in einer globalisierten Welt Titel nur dann Sinn machen, wenn sie wirklich in jedem Land ohne Einschränkungen anerkannt sind. Das ist, wie ich mittlerweile weiss, beim Titel "Doctor of Clinical Hypnotherapy" nicht der Fall, und ich habe daher beschlossen, freiwillig auf das Führen dieses Titels zu verzichten.
HPZ ist heute eine Marke, die keines Titels bedarf, um ernst genommen zu werden.

Da für diesen Titelverzicht rechtlich gesehen keine Notwendigkeit vorliegt, kann ich mir für die Umstellung Zeit lassen, denke jedoch, dass bis Sommer 2009 alles erledigt sein dürfte.
Hiermit möchte ich auch den vielen Menschen, die auf meine Homepage verlinken, empfehlen, allfällige Titelbezeichnungen wegzulassen.

Ich heisse Hans-Peter Zimmermann, und das ist gut so :-)


Sonntag, 4. Januar 2009

Die Medienschaffenden wünschen sich eine Krise – gebt sie ihnen endlich!

Soeben in der Tagesschau von SF DRS gesehen:
Die Wintersportorte hatten über die Feiertage im Vergleich zum letzten Winter Umsatzsteigerungen von bis zu 20 Prozent zu verzeichnen. Kann man so etwas einfach stehen lassen und sich daran freuen? Nicht, wenn man Journalist ist!

Da hängt man gleich eine Touristik-Fachfrau dran, die prophezeit, dass Krisen sich im Tourismus immer verzögert auswirkten, und dass man demnach mit einem schlechten Sommergeschäft rechnen müsse. Ist das nicht unglaublich?

"Stell' Dir vor, es ist Krise, und keiner geht hin", kann ich da nur sagen. Und ich habe drei Argumente dafür, dass die Ausgabenfreudigkeit auch im Jahr 2009 anhalten wird:

  1. Wenn Multimillionäre und Milliardäre 30 Prozent ihres Vermögens verlieren, sind sie immer noch Multimillionäre und Milliardäre. Und so schnell gibt ein Mensch, der sich gewöhnt ist, im Luxus zu leben, seine lieben Gewohnheiten nicht auf. Also ist das Hochpreis-Segment schon mal nicht gefährdet.
    Einzig, wer sein Geschäft auf Neureiche ausgerichtet hat, wird leiden. Und das zu Recht!

  2. Die weniger gut Betuchten, die sich mit Massenlager und Picknick begnügen müssen, werden ja wohl nicht so blöd gewesen sein, das Vermögen, das sie gar nicht haben, an der Börse zu verspekulieren. Also ändert sich auch im Niedrigpreis-Segment nichts.

  3. Im mittleren Preis-Segment ist auch keine Änderung zu erwarten, denn dort gibt es zwei Menschengruppen: Diejenigen, die ihr Geld für mehr Lebensqualität ausgeben, und diejenigen, die von einer wundersamen Vermehrung ihres Geldes träumen. Erstere werden ihr Geld weiter ausgeben, Letztere werden weiter träumen.
Aber ich habe einen Vorschlag: Kündigt alle Zeitungs- und Zeitschriften-Abonnements, damit die Journalisten wenigstens in ihrer Branche die lang ersehnte und herbei geredete Krise endlich zu spüren bekommen. Das hat sowieso nur Vorteile. Wenn Ihr die Journies genügend erschreckt habt, könnt Ihr wieder ein neues Abo abschliessen und bekommt sicher dafür ein tolles Begrüssungs-Geschenk! ;-)