Im zehnten "HPZ unterwegs" geht es um die These, dass Mobbing-Opfer mit dem Mobber in Resonanz stehen.
An meinem eigenen Beispiel erkläre ich, dass Hinschauen besser ist als Wegsehen oder Projizieren.
Achtung: Nichts für Leute, die sich gerne als Opfer sehen und das Tun den Tätern überlassen ;-)

4 Kommentare:
Hallo Hans-Peter,
den Videopodcast habe ich mir noch nicht angesehen. Aber zum Thema "Mobbing" empfehle ich folgenden Text:
Mobbing gibt es gar nicht?! von Heiko Mell
Der gleiche Autor schreibt an anderer Stelle:
"Und noch etwas: Sie fühlen sich gemobbt. Das ist ein Gefühl für die Schwachen, die Geschlagenen und Getretenen dieser Welt. Sie aber sind ein Manager, der von Geschäftsleitungspositionen träumt. Ein solcher Mann wird nicht gemobbt - er hat höchstens Feinde."
Gruß
Ralf
Hallo Hans-Peter,
immer wieder interessant Deine Spritztouren (auch geistiger Art).
Allerdings wirft das bei mir ein paar Fragen auf?
Ich bin einfach mal so frech und frage ganz direkt. War das ein Grund, warum Du auf Deinen Doktortitel verzichtest in Zukunft?
Es wäre, zumindest für mich, ein nach aussen erkennbar verändertes Zeichen von Dir.
Ich kann verstehen, das Du während der Autofahrt da nicht in die Tiefe gegangen bist. Allerdings fehlten mir konkrete Beispiele.
Wenn zum Beispiel jemand gemobbt wird, weil er anderer Herkunft ist (zum Beispiel Wessi - Ossi Konflikte). Oder aus purem Neid? Oder weil ein Konkurrenzdenken vorhanden ist?
Ist jedes Mobbing (Angriff) so zu lösen wie Du es beschreibst?
Liebe Grüsse aus dem heute sehr sonnigen Adelsheim
Andreas
Und angehört.
"Wo die Angst ist, da geht's lang."
Daran werde ich mich erinnern, wenn ich das nächste mal im siebten Stock an der Balkonbrüstung stehe und runterschaue. ;-)
Ansonsten schließe ich mich meinem Vorredner an. Grundsätzlich glaube ich Dir alles, was Du da erzählst. Aber ein paar Details wären schon willkommen.
Gruß
Ralf
Ein netter Monolog, doch sehr oberflächlich.
Es stimmt schon, dass man sich alles, was einem begegnet, selbst ins Leben holt, aber oft unbewusst. Bewusst unter Umständen auch, wenn die eigenen Werte und Normen einen dazu bewegen.
Um nicht um den heißen Brei herum zu reden hier mal ein konkretes Beispiel:
A kann sich mit den Werten einer Umgebung (Menschengruppe, Klasse, Arbeitskollegen etc.) nicht anfreunden und lässt nach Außen seine eigenen durchscheinen. Folglich wird A als Reaktion von der gruppe verstoßen/sanktioniert. Sich der Umgebung entziehen kann man in solchen Fällen oft nicht und die eigenen Werte an die Gruppe anpassen fällt den meisten Menschen sehr schwer. Zu sagen, dass man sich das Mobbing also selbst zuzuschreiben hat, stimmt so oft nicht. Wenn man unbedingt eine Quelle des Übels haben will, kann man sagen, dass die Struktur der Gesellschaft zusammen mit menschlichen Instinkten (Rudeldenken) die Schuld an sowas tragen.
MfG
Hubert G.
ps: sehr netter Blog, wenn auch die Farben abschrecken.
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