In der November-Ausgabe von Psychologie heute gibt es einen interessanten Leitartikel zum Thema Geld, der einiges von dem widerspiegelt, was ich schon 1993 in meinem Buch Geld ist schön geschrieben habe.
Spannend finde ich diese Aussage von Prof. Dr. Rolf Haubl:
"Da Geld immer nur von anderen Menschen zu uns fliesst, sind Geldprobleme immer auch Beziehungsprobleme."
Und noch etwas traut sich der Mann auszusprechen: (sinngemäss) "Wer mit Geld knausert, knausert oft auch mit anderen Dingen, z.B. Liebe und Hilfsbereitschaft."
Falls jemand dieses Jahr noch an seinen Beziehungs- und Geldproblemen arbeiten möchte: Im Seminar Hypnose, Persönlichkeitsbildung und Lebensplan vom 9. bis 12. Dezember sind noch wenige Plätze frei. Anmeldung jetzt gleich via E-Mail hpz8@gmx.ch
Montag, 10. November 2008
Geldprobleme sind Beziehungsprobleme!
Labels:
Erfolgs-Psychologie,
Geld,
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3 Kommentare:
Geldprobleme sind ebenso Selbstwertprobleme. Wenn ich mich selbst nicht Wert-schätze, wie soll ich meinen Geld-Gebern meinen Wert vermitteln?
Aber daran arbeiten wir ja beide mit unseren hypnotischen Verfahren.
Hmm...
Nun habe ich mir das Heft besorgt und besagten Artikel durchgelesen - ich habe mir mehr erwartet.
Gewiss - die zitierten Erkenntnisse stehen drin. Aber eben nicht viel mehr. Ich hatte zumindest eine Typologie der verschiedenen "Geldtypen" erwartet. Von Lösungsansätzen will ich gar nicht träumen.
Interessanter fand ich schon den Artikel "Das Böse ist nicht banal", in dem Eichmann, Milgram und Stanford-Experiment einer neuen, differenzierten Auswertung und Interpretation unterzogen werden.
Was mich irritiert: Warum hast Du, lieber Hans-Peter, nicht den Artikel "Wie Sie garantiert nicht erfolgreich werden" über die Praktiken gewisser Motivationsgurus erwähnt? Man muss ja höllerisch aufpassen, dass man den nicht einfach überblättert...
Gruß von der Isar
Ralf
Ja, Geldprobleme sind Selbstwertprobleme, keine Frage. Aber nicht nur in der einen Richtung: Ohne Selbst-Wert kein Geld-Wert.
Wir vergessen dabei gerne diejenigen, bei denen der Geldbesitz den Selbstwert ersetzen muss. Oder gibt es die etwa nicht?
Ich kenne genug Leute die von der vierten und fünften Million genauso wenig befriedigt waren wie von der ersten und deren Antrieb die Hoffnung auf ein besseres Selbstwertgefühl war, das sie aber damit auch nicht erreichten. Die im Blogg erwähnte Hochstapler-Neurose ist ein mögliches Merkmal (aber nicht das einzige) dieser Menschen.
Ich denke Spuren zu hinterlassen, wie Herr Zimmermann anregt, kann mehr zu einer echten Entwicklung des Selbstwertgefühls beitragen als noch eine Million. Vorausgesetzt diese Spuren bestehen nicht nur aus Einträgen in den Datenbanken von Marketinginstituten.
Liebe Grüße, vor allem an Herrn Zimmermann für seine rege, eigenwillige Gedankentätigkeit.
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