Freitag, 24. Oktober 2008

Wer hat Angst vor der Finanzkrise?

"Krisen sind Chancen", wie oft hört man das gerade in unseren Kreisen?

Jetzt haben wir alle die Chance, zu beweisen, dass das nicht nur leere Worthülsen aus esoterisch angehauchtem LOLA- und "Gespräche-mit-Gott"-Dunstkreis sind. Jetzt sollten wir die Ärmel hochkrempeln und die Dinge anpacken, die wir immer vor uns hergeschoben haben. Wenn die Aufträge ausbleiben, haben wir doch endlich Zeit dazu, oder?

Ich jedenfalls werde weder meinen Ausstoss an nützlichem Internet-Content noch meine Ausgaben-Freudigkeit reduzieren. Sobald ich im November ein paar Tage frei machen kann, wird irgendwo ein Luxushotel gebucht.

Und Ihr? Wie gedenkt Ihr die Wirtschaft anzukurbeln? Oder glaubt jemand, mit Abwarten könnte man etwas erreichen?


6 Kommentare:

Jens Engelhardt hat gesagt…

Jepp! Deshalb war ich letzte Woche für 2 Tage im Victoria Jungfrau Hotel zum Seminar und gehe im November gleich nochmal ins selbe Hotel zum relaxen.
Ausserdem mach ich in den nächsten 2 Monaten einige Renovationen im Salon. So gehts noch frischer ins 2009. Apropos Angst vor der Krise: Oktober war der beste Monat seit ich mein Geschäft eröffnet habe...

Heiko Rössel hat gesagt…

In der Krise werden die Starken gestärkt und die Schwachen geschwächt. Wenn die Aufträge ausbleiben sollten (noch ist es zum Glück nicht so! :-)), müssen neue Ideen, die schon lange Schlummern, angepackt werden.

Gute Ideen und gute Qualität haben immer einen Markt. Und nach der Krise hat man dann sogar noch neue Produkte oder Lösungen.

Also: am Besten nicht mitmachen bei der Krise, dann wird sie weniger Schlimm. Und im Gespräch nicht jammern, denn die Macht der Worte und Emotionen im Bauch ist am Ende mächtiger als der Kopf. Und wenn alle von der Krise reden, kauft man kein neues Auto, dann werden die Absatzzahlen reduziert und dann dann dann....nimmt die Krise ihren eigenen Weg.

Mein Tipp (den ich mir auch selbst gebe; denn es kann schon schwer sein gegen den Strom zu schwimmen): Kopf hoch und Chancen nutzen.

Es muss zwar nicht immer klappen, aber aus der letzen Krise (2000++) ist unser Unternehmen (IT) gestärkt hervorgegangen, es geht also!

Ralf Bodemann hat gesagt…

Da hat ja gleich jemand ein Beispiel gegeben - für ein Allgemeingeplauder ohne konkrete Inhalte. :-)

Ansonsten stimme ich HPZ zu: In der Krise ist Konsum erste Bürgerpflicht!

Dann erzähle ich doch mal, was ich mir an diesem Wochenende gekocht habe bzw. noch kochen werde:

Freitag: Seezunge auf Wurzelgemüse im Wildreisrand

Samstag: Entenbrust an Orangensauce auf Kürbisgemüse mit Muskat-Kartoffelpürree

Sonntag: Hasenkeule an Rotweinsauce mit Steinpilzen, grünen Bohnen und Grillkatoffeln

Natürlich alles aus besten Zutaten der Region! (Nur mit den bayerischen Orangen wurde es schwierig.)

Wenn das Krisenspeisen sind, dann sollten wir öfter eine haben. ;-)

Gruß von der Isar an der Zuger See
Ralf

Hans-Peter Zimmermann hat gesagt…

Wenn wir schon beim Blödeln sind:

Halt den Wildreisrand, sonst mache ich Kartoffelpüree aus dir, und zwar mit der Hasenkeule, du Grillkartoffel!

Spass beiseite: Klingt gut. Wann darf man sich dazu setzen?

Ralf Bodemann hat gesagt…

Sag Dich einfach an, wenn Du nach München kommst! Dann mache ich Dir die Grillkartoffel. ;-)

Um noch mal aufs Thema zu kommen: Warum sollen die Leute, die mir so schmackhafte und wertvolle Lebensmittel liefern, und letztlich auch ich darunter leiden, dass ein paar Banken Unsinn gemacht haben?

Gruß
Ralf

Markus Köberle hat gesagt…

Hallo Hanspeter

Einfach so weitermachen wie bisher und die Jammeris meiden scheint mir am besten. Ich habe schon lange nicht mehr in Aktien investiert, sondern in meinen Internet Shop.

Und jetzt trifft mich die Energiekrise voll. Die Bestellungen für meine Energieparenden LED Lampen gehen stetig nach oben.

Grüessli Markus