Hier ist die neueste Ausgabe des Video-Podcasts "HPZ unterwegs":
HPZ unterwegs, Route No. 3 auf Youtube
HPZ unterwegs, Route No. 3 auf Google Video (mit Download-Möglichkeit für iPod)
Diesmal geht's um erfüllte und unerfüllte Lebensträume. Viel Spass!
Dienstag, 21. Oktober 2008
Video-Podcast "HPZ unterwegs" Route No. 3
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8 Kommentare:
Hallo Hans-Peter
Ein sehr schöner Beitrag:
Ich freue mich, von Dir die Perspektive eines Familienvaters, der für mehr Menschen als sich selbst direkt verantwortlich ist, zu hören. Das hatte ich so noch nie von Dir gehört oder gelesen. Vergiss dabei bitte auch die Mütter nicht: Was die hauptverantwortlich Tag & Nacht in der Kinderpflege, Erziehung & Versorgung (gern) leisten, ist (teils) weltmeisterlich!
Die Übung, als 100jähriger einmal zurück zu schauen, kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen. Ein paar für mich wichtige Dinge habe ich schon umgeseztzt - z.B.: Das Geschenk des Lebens durch eigene Kinder weiterzugeben, das Leben mit der Familie in der Schweiz fortzusetzen, Saxophon spielen zu beginnen.
Trotz beanspruchendem 12h-Tag in Züri ist da noch etwas möglich - in der S-Bahn nutze ich die Zeit gern zum innerlichen "Sammeln" und Orientieren. Nach der Arbeit kümmere ich mich um für mich wichtige private Projekte.
Was mich derzeit bei diesen Projekten blockiert -und danach hast Du in Route #3 ja gefragt- , ist die Parallelität: Alles gleichzeitig funktioniert bei mir noch nicht, obwohl ich Projekte gleich für ein paar Leben wüsste :-). Dennoch: Mit der Schweiz fühle ich, nach langer Suche endlich meine räumliche und emotionale Heimat gefunden zu haben, auch wenn es noch nicht ganz das Paradies selbst ist :-). Der Job in Züri ernährt die derzeit Familie gut, Frau und Kinder sind fröhlich und der Pink Panther auf dem eigenen Tenorsax erfreut die Nachbarn im Block.
Die zeitlichen Freiräume als verantwortlicher Daddy sind weitaus kleiner als Student, Single oder Couple. Aber so - oder so ähnlich - habe ich es ja auch gewollt ... Und wie heisst es so schön: Prioritäten setzen heisst auswählen, was liegenbleiben soll ;-).
Besten Gruss - Tobias, Schwyz
Wow! Hat sich tatsächlich jemand getraut, seine geheimsten Lebenswünsche öffentlich auszubreiten. Klasse!
Öffentlich werde ich meine Lebensträume nicht machen. Aber die Übung habe ich durchgeführt. Und sie hat mir viel gebracht.
Vielen Dank, Hans-Peter!
Und fahr bitte vorsichtig! Damit wir noch viele Video-Podcasts aus der Reihe "HPZ unterwegs" erleben dürfen.
Gruß
Ralf,
unbeautot
Lieber Hans-Peter,
herzlichen Dank für diesen tollen Vide Podcast. Diesen werde ich auf mich wirken lassen...
Für mich persönlich ist aber das wichtigste keine Träume oder Ziele sondern das intensive ERLEBEN des Augenblicks.
"Das wichtigste im Leben ist LEBEN"
Aufwiederlächeln
Peter
Hallo Hans-Peter und alle Mitleserinnen und Mitleser,
es ist etwas ungewohnt für mich jemanden, den ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, direkt mit "du" anzusprechen, aber in deinen Büchern hast du ja genügend Gründe angegeben es trotzdem zu tun ;-)
Ich habe mir deinen Power-Letter abboniert und gerade deinen Potcast "HPZ unterwegs" angeschaut.
Zuerst eine Anmerkung zu deiner Meinung, dass man sich nicht als allwissend behaupten soll. Ich habe mir dazu mal ein Zitat von Buddha notiert:
"Glaube nichts, egal wo du es gelesen hast oder wer es gesagt hat, nicht einmal wenn ich es gesagt habe, es sei denn, es entspricht deiner eigenen Überzeugung oder deinem eigenen Menschenvestand".
Und ganz nebenbei teile ich deine Auffassung.
Ich habe schon des öfteren ein Kasettenprogramm von dir gehört, in dem du auch schon den "Schaukelstuhl-Test" empfohlen hast. Ich glaube es hatte den Titel "Wie man Erfolgreich und Gluecklich wird". Ein Gespräch mit dir und Friedel Buese (bitte verzei mir wenn der Name falsch ist, auf der Kasette ist leider nichts mehr zu lesen ;-) ). Ich kann es nur Empfehlen, denn es hat mein Leben in den Grundzügen verändert.
Mir hat dieser Schaukestuhl-Test einiges eingebracht. Zum Beispiel habe ich mein Abitur gemacht, habe sofort danach einen Job in der Banche angefangen, in der ich später tätig sein möchte und ich habe meinen Traum verwirklicht ein Jahr ins Ausland zu gehen, um besser Englisch zu lernen. Des weiteren habe ich zwei Jahre einen Auto restauriert und mir damit das Ziel eines schönen Italienischen Sportwagens realisiert.
Ich bin gerade Freiwilliger in einem Camphill in Pensylvania, USA. (Ein Camphill ist eine Life-Sharing Comunity in der man mit Behinderten lebt und arbeitet).
Was du in deinem Porcast zum Zielesetzen gesagt hast:
Ich werde dieses Jahr dazu nutzen etwas über mich selbst zu erfahren. Was für ein Mensch ich bin und wie ich meine Ziele erreichen werde.
Ich habe bereits schon eine (für mich) riesen Bauchlandung erlebt, als ich eine Oldtimerrallye organisiert habe. Ich hatte wenig Ahnung und habe erstmal geschaut, wie es andere machen. Die Rallye hat am Ende nicht statt gefunden, da ich selsbt am Ende nicht mehr damit zufreiden war. Das kam, da ich während der Werbephase mit noch viel mehr Menschen darüber geredet habe, noch viel mehr gelernt habe und am Ende mein anfängliches Konzept nicht mehr als optimal angesehen habe. Ich wollte den Leuten nicht etwas Verkaufen, was ich selbst nicht als super ansehen konnte.
Aber was du auch schon oft gesagt hast: “Fehler sind wie Leitplanken”. Ich habe sehr viel daraus gelernt. Ich hatte nur so viel gelernt, weil ich Anfangs viele Fehler gemacht habe. Auβerdem bin zuversichtlich, dass die nächste Auflage der Rallye ein Erfolg wird.
Auβerdem zu meinen Zielen:
Ich werde Betriebs Wirtschafts Lehre auf Luftverkehr spezialisier studiern und ein eigenes Oldtimerautohaus eröffnen. Des weiteren soll eine Fluglizenz auf jeden Fall auch in meinem Leben vorhanden sein.
Ich möchte in der Schweiz oder in Luxemburg Fuβ fassen und eine Familie gründen.
Ich habe schon in mehreren Büchern und Hörprogrammen zum Thema Erfolg davon gehört/gelesen, dass man seine Ziele Visualisieren soll um sie sich besser einzuprägen, bzw. ins Unterbewustsein zu transportieren.
Daraufhin habe ich mir ein Jahr lang fast jeden Abend vorgestellt, dass ich in spätestens 2013 einen Italienischen Sportwagen Besitze. Nach deinem Jahr (2006) hatte ich einen Maserati in der Garage stehen und ich weiβ heute immer noch nicht, wie viele Zufälle da zusammen gekommen sind…
Im Zusammenhang mit dem Visualisieren wurde zum Beispiel einmal eine Visualisierungstafel angeboten. Eine Tafel, auf der man Bilder siener Ziele aufhängt und regelmässig sich anschaut. Ich habe es zwar ausprobiert, allerding ich sehe meine Ziele so konktet vor Augen, dass ich kein Bild finden kann, was eines meiner Ziele repräsentieren könnte.
Warum ich meine meisten Ziele noch nicht verwirklicht habe?
Alles braucht seine Zeit. Ich brauche zum studieren ein Abitur und gute Englischkentnisse, da das Studium komplett auf Englich ist. Also habe ich mein Abitur gemacht und bin jetzt für 11 Monate in den USA.
Man muss seine Ziele sorgfältig vorbereiten, Weichen frühstmöglich stellen und am Ball bleiben (Stichwort: Gap-Management). Wenn man etwas wirklich von ganzem Herzen will, weiβ ich nicht was einen davon abhalten soll, es nicht zu bekommen. Herzblut macht es möglich.
Was ich von meinem Leben noch erwarte.
Blöde Antwort: Geld haben. Was bedeutet aber Geld zu haben. Soviel Geld im Monat zu verdienen, dass ich mir leisten kann meiner Familie das zu leisten, was zum täglichen Leben dazu gehört. Was gehört aber zum täglichen Leben eigentlich dazu?
Die Grundbedürfnisse: darunter zähle ich Essen, Trinken, Wohnen, Atmen.
Luft erhalten wir alle umsonst. Die Lebensmittelkosten betragen im Monat bei vier Personen 500,- bis 600,- Euro. Wohnen liegt bei 1.200,- Euro. Damit benötige ich im Monat schon mal 1.800,-
21.600,- €/Jahr
Was gehört aber noch dazu?
Freizeitgestaltung:
Kino, Theater, Oper, Zoo, Stadtbumel, Auswärts Essen gehen, In den Freizeitpark fahren,
Nehme ich mal an, wir möchten gerne 2x die Woche etwas unternehmen. Dazu veranschlage ich also für
Kino 60,-
Theater 150,-
Oper 150,-
Zoo 80,-
Stadtbummel 40,-
Auswärts Essen 100,-
Freizeitpark 180,-
Musical 240,-
Bei diesen Angeboten und vier Personen sind dass die Woche 280,00 Euro im Durchschnitt.
6.720,- €/Jahr
Jetzt wäre ein Auto noch sinnvoll. Gehe ich mal von folgendes aus.
Anschaffungskosten: 15.000,- (gebrauchter Wage für vier Personen mit dem man auch mal in Urlaub fahren kann)
Monatliche Kosten:
500,- (hierin sind Versicherung, Steuer und Sprit einbezogen)
6.000,- €/Jahr
Wir möchten mindestens 2 x im Jahr in Urlaub fahren:
5.000,- €/Jahr
Ich komme dann auf einen Betrag von 39.320,-€ Im Jahr.
Hiervon ausgeschlossen sind anfallende weitere Kosten.
Werkzeug, Kleidung, Gerätschaften
Da ich bei der Freizeitgestaltung ziemlich hoch gerechnet habe – berechne ich hier mal etwas weniger. Im Grund gehört hier aber auch das Auto hin, oder?
Also rechne ich mal
eine ordentliche Bohrmaschine 120,00 €
Hose und Hemd 120,00 €
Socken 5,00 €
Unterwäsche 10,00 €
Akkuschrauber 100,00 €
Hier sind jetzt mal 5 Beispielposten aufgeführt. Dabei sind keine besonderen Kosten berücksichtigt.
Kleidung mal 4 macht das 540,00€ im Monat und im Jahr 6.480,00 €
Also liege ich schon bei 45.800,- € im Jahr.
Jetzt muss ich noch berechnen, wie viel ich denn dann verdienen muss. Es kommen ja auch noch Steuern auf mich zu. Bei diesem Betrag dürften die Lohnnebenkosten nochmal das gleiche ausmachen.
Das macht dann ein Brutto Verdienst von knapp 90.000,00 €.
Daraus ergibt sich eine Summe von ca. 7.500,00 € Brutto im Monat.
Wenn ich das so sehe. Ich liege derzeit bei 2770,00 das heißt ich müsste gut 5.000,00 € mehr im Monat verdienen.
Wie stelle ich das nun an?
Hier liegt im Moment mein Problem. Klar, denn ansonsten würde ich ja dieses Geld im Monat verdienen.
Fehlt es an Ideen? Nicht unbedingt. Fehlt es an der Umsetzung? Ja. Aber warum?
Wenn ich das mal so betrachte – es gibt einige Gründe die mir einfallen.
1. Ich fange keines meiner Ideen an umzusetzen.
2. Bei vielen Ideen, die ich anfange umzusetzen, setzt sich schnell zweifel ein. Lohnt sich das? Gibt es dafür eigentlich einen Interessenten? Bin ich gut genug um diese Idee umzusetzen. So fange ich beispielsweise an eine Geschichte zu schreiben. Wenn ich diese dann aber wieder überlese, gefällt sie mir nicht und ich finde, dass sie qualitativ einfach nicht gut genug ist.
3. Zeitmangel – meine Arbeit im Berufsleben – Hausarbeit – schlechte Planung.
Was kann ich dagegen unternehmen?
1. Ich sollte eine Idee vorab prüfen – nutze dazu die oben genannten Punkte.
2. Wenn ich eine Idee angefangen habe umzusetzen – ziehe es mal bis zum Schluss durch.
Was ergibt sich aus alle dem hier festgestellten Punkten?
Ich muss anfangen eine von mir im Kopf gesetzte Idee umzusetzen. Weiter machen, auch wenn ich daran Zweifel.
Danke lieber Hans-Peter – danke dafür, dass Du mich dazu bewogen hast, einmal deutlicher über mein Leben und meine Wünsche nach zu denken. Es ist wahr – Geld ist nicht alles und macht auch nicht glücklich, aber es ist ungemein hilfreich dabei – seine Wünsche zu verwirklichen. Wie Du so schön in Deinem Buch „Geld ist schön“ beschrieben hast – Geld ermöglichst einem sich das zu besorgen, was man in dem Moment sich wünscht oder eben besorgen möchte.
Lieben Gruß
Andreas
P.S.: Im Übrigen fand ich Deinen Blogeintrag "Bei HPZ einen neuen Beruf erlernen" überhaupt keine schlechte Idee. Nur weil bestimmte Ausbildungen über einen größeren Zeitraum hinaus laufen, bedeutet das doch nicht, dass man das ganze nicht auch qualitativ in einem kurzen Zeitraum erlernen kann. Zu welchem Zweck gäbe es ansonsten den Begriff quantitativ?
@ Andreas Jungbluth:
Ich weiss, dass Du nicht nur Jungbluth heisst, sondern dass tatsächlich noch junges Blut durch Deine Adern fliesst.
Deshalb meine Bemerkung: Manchmal ist es auch gut, wenn man mit der Qualität noch nicht zufrieden ist. Aber gerade beim Schreiben kann man ja etwas dagegen unternehmen. Es gibt sicher gute und erschwingliche Volkshochschulkurse zum Thema Schreiben. Warum glauben eigentlich die meisten Menschen, dass einem das in die Wiege gelegt worden sein muss?
Schreiben ist zu 80 Prozent ein Handwerk, das man lernen kann. Und wenn Du das Handwerk beherrschst, ist die Chance gross, dass Du irgendwann mit der Qualität eines Deiner Produkte zufrieden bist.
@Hans-Peter Zimmermann
Vielen Dank! Auch auf hpz.com gibt es viele gute Tipps über das Schreiben von Büchern, nebst Tipps zu dessen Veröffentlichung. Auch danke dafür!
Zum Video-Podcast HPZ unterwegs Route No. 3
...mhh was möchte ich noch getan haben, bevor ich abdanke... das ist wirklich eine gute Frage. Ich denke auch, dass man am Ende des Lebens nur bereuht, was man nicht gemacht hat. Also packe ich das jetzt bewusst an! Danke
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